Kaufnebenkosten in Hessen berechnen

Die Kaufnebenkosten in Hessen erreichen ohne Makler rund 8,0 Prozent und mit Makler etwa 11,6 Prozent des Kaufpreises. Größter Posten ist die Grunderwerbsteuer mit 6,0 Prozent.

Beispiel: Wohnung für 300.000 € in Hessen

PositionSatzBetrag
Grunderwerbsteuer 6,0 % 18.000 €
Notar und Grundbuch 2,0 % 6.000 €
Summe ohne Makler 8,0 % 24.000 €
Maklerprovision (falls beauftragt) 3,57 % 10.710 €
Summe mit Makler 11,6 % 34.710 €

Hessen erhebt seit 2014 6,0 Prozent. Gerade im Rhein-Main-Gebiet mit seinen hohen Kaufpreisen lohnt der Blick auf maklerfreie Angebote: Die Provision macht dort bei 400.000 Euro gut 14.000 Euro aus.

Alle Bundesländer im Vergleich

Bundesland Grunderwerbsteuer gesamt ohne Makler
Baden-Württemberg 5,0 % 7,0 %
Bayern 3,5 % 5,5 %
Berlin 6,0 % 8,0 %
Brandenburg 6,5 % 8,5 %
Bremen 5,5 % 7,5 %
Hamburg 5,5 % 7,5 %
Hessen 6,0 % 8,0 %
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 % 8,0 %
Niedersachsen 5,0 % 7,0 %
Nordrhein-Westfalen 6,5 % 8,5 %
Rheinland-Pfalz 5,0 % 7,0 %
Saarland 6,5 % 8,5 %
Sachsen 5,5 % 7,5 %
Sachsen-Anhalt 5,0 % 7,0 %
Schleswig-Holstein 6,5 % 8,5 %
Thüringen 5,0 % 7,0 %

Sätze Stand Juli 2026. Hintergründe und die komplette Rechnung mit Eigenkapitalwirkung stehen im Ratgeber Kaufnebenkosten nach Bundesland.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis in Hessen?

Ohne Makler rund 24.000 € (8,0 %): 18.000 € Grunderwerbsteuer plus etwa 6.000 € für Notar und Grundbuch. Mit Maklerprovision kommen rund 10.710 € dazu, zusammen etwa 34.710 €.

Seit wann gilt der Satz von 6,0 % in Hessen?

Seit 2014. Hessen erhebt seit 2014 6,0 Prozent. Gerade im Rhein-Main-Gebiet mit seinen hohen Kaufpreisen lohnt der Blick auf maklerfreie Angebote: Die Provision macht dort bei 400.000 Euro gut 14.000 Euro aus.

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