Kaufnebenkosten in Sachsen berechnen

Sachsen hat die Grunderwerbsteuer 2023 von 3,5 auf 5,5 Prozent angehoben. Beim Wohnungskauf zahlst du heute ohne Makler rund 7,5 Prozent Kaufnebenkosten, mit Makler etwa 11,1 Prozent des Kaufpreises.

Beispiel: Wohnung für 300.000 € in Sachsen

PositionSatzBetrag
Grunderwerbsteuer 5,5 % 16.500 €
Notar und Grundbuch 2,0 % 6.000 €
Summe ohne Makler 7,5 % 22.500 €
Maklerprovision (falls beauftragt) 3,57 % 10.710 €
Summe mit Makler 11,1 % 33.210 €

Die Erhöhung von 2023 war mit zwei Prozentpunkten die kräftigste der letzten Jahre. Wer mit älteren Kalkulationen aus Leipzig oder Dresden vergleicht, sollte die Nebenkosten unbedingt neu rechnen.

Alle Bundesländer im Vergleich

Bundesland Grunderwerbsteuer gesamt ohne Makler
Baden-Württemberg 5,0 % 7,0 %
Bayern 3,5 % 5,5 %
Berlin 6,0 % 8,0 %
Brandenburg 6,5 % 8,5 %
Bremen 5,5 % 7,5 %
Hamburg 5,5 % 7,5 %
Hessen 6,0 % 8,0 %
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 % 8,0 %
Niedersachsen 5,0 % 7,0 %
Nordrhein-Westfalen 6,5 % 8,5 %
Rheinland-Pfalz 5,0 % 7,0 %
Saarland 6,5 % 8,5 %
Sachsen 5,5 % 7,5 %
Sachsen-Anhalt 5,0 % 7,0 %
Schleswig-Holstein 6,5 % 8,5 %
Thüringen 5,0 % 7,0 %

Sätze Stand Juli 2026. Hintergründe und die komplette Rechnung mit Eigenkapitalwirkung stehen im Ratgeber Kaufnebenkosten nach Bundesland.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten bei 300.000 Euro Kaufpreis in Sachsen?

Ohne Makler rund 22.500 € (7,5 %): 16.500 € Grunderwerbsteuer plus etwa 6.000 € für Notar und Grundbuch. Mit Maklerprovision kommen rund 10.710 € dazu, zusammen etwa 33.210 €.

Seit wann gilt der Satz von 5,5 % in Sachsen?

Seit 2023. Die Erhöhung von 2023 war mit zwei Prozentpunkten die kräftigste der letzten Jahre. Wer mit älteren Kalkulationen aus Leipzig oder Dresden vergleicht, sollte die Nebenkosten unbedingt neu rechnen.

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